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Blu-ray Review: The Boy


Blu-ray Review: The Boy

Originelle Horrorfilme gibt es nur noch sehr selten. Die meisten Beiträge dieses Genres sind meist laue Aufgüsse und bedienen sich dabei den üblichen Themen mit Zombies, Haunted House oder found Footage. Doch hin und wieder kommt ein Beitrag wie "The Boy" auf den Markt, der sämtlichen Zweiflern Lühen straft und die Szene ordentlich durcheinander wirbelt!


Titelbild


Die junge Amerikanerin Greta (Lauren Cohan, „The Walking Dead“) könnte es mit ihrem Job als Nanny im ländlichen Großbritannien gar nicht besser getroffen haben. Bereits die Taxifahrt zum herrschaftlichen Anwesen der Heelshires suggeriert die Ruhe und Abgeschiedenheit, die Greta nach traumatischen
Erlebnissen in ihrer Heimat offensichtlich dringend braucht. Dass sie ihre künftigen Arbeitgeber zunächst gar
nicht antrifft, ist nicht weiter schlimm:
Auf Strümpfen erkundet sie das verwunschen wirkende Herrenhaus, in dem sie erst der örtliche Lebensmittelhändler Malcolm (Rupert Evans, „The Man In The High Castle“) aus ihren Träumen reißt. Zwischen den beiden entspinnt sich ein Flirt, der von der Dame des Hauses, Mrs. Heelshire (Diana Hardcastle), rüde unterbrochen wird. Für Greta sei es an der Zeit, ihre Schuhe wieder anzuziehen und ihren künftigen Zögling kennenzulernen. Aber ihre Stiefeletten sind spurlos verschwunden und Heelshire Junior ist ganz anders, als von Greta erwartet.

Exklusiv in einer 2-Disc Limited Collector’s Edition im Mediabook inklusive Booklet sowie nur bei Media Markt als hochwertiges Blu-ray SteelBook!
Nach Kinoerfolgen von Horror- & Mysterythrillern wie „Unknown User“ oder „The Visit“ folgte mit THE BOY der neue Top-10-Hit mit über 330.000 Kinozuschauern! Für ein einzigartiges Sound-Erlebnis im Heimkino: Auf Blu-ray in der deutschen und englischen Originalsprachfassung in imposantem Dolby Atmos! Mit „The Walking Dead“-Star Lauren Cohan und Rupert Evans („The Man in the High Castle“) in den Hauptrollen.
Ein packender Gruselthriller von Horror-Spezialist Wiliam Brent Bell („Devil Inside“, „Wer – Das Biest in dir“), der nicht nur einer Puppe, sondern einem ganzen Genre neues Leben einhaucht!


Bild:
Das Bild bietet eine scharfe und detailreiche Darstellung mit natürlichen sowie kräftigen Farben. Der Schwarzwert ist wirklich gut und bildet ein sattes Schwarz ab. In punkto Schärfe und Detailgrad gibt es sowohl in Nahaufnahmen als auch in der Totalen kaumm ein Manko zu verzeichnen. Vereinzelt macht sich sogar eine gute Plastizität bemerkbar. Weichere Abschnitte sind eher selten zu erkennen. Angenehm sind die dunklen Szenen ausgefallen, in denen weder Rauschen noch ähnliche Beeinträchtigungen festzustellen sind. Die Kompression leistet gute Arbeit und lässt kaum Spuren durchblitzen.

Ton:
Der Ton (Deutsch und Englisch in Dolby Atmos!!) könnte indes kaum besser sein, was aber bei einem Capelight Release auch kaum anders abzusehen war. Gerade in den zahlreichen Effektszenen macht sich das mit einer wunderbaren und umfangreichen Dynamik, spektakulär tiefen Bässen, die den Subwoofer mal so richtig fordern sowie umfangreich eingesetzten, direktional sehr gut aufgelösten Surroundeffekten bemerktbar. Für Filme wie diese wurden Mehrkanal Anlagen entwickelt. Die vorliegende Abmischung stellt dabei ganz klar Referenzmaterial dar. Dabei ist es schön feststellen zu dürfen, dass auch die Balance ausgewogen bleibt und auch im lauteren Getümmel die Dialoge klar verständlich bleiben.



Extras:
Making-of

Als filmbezogenes Extra gibt es leider nur ein Making of, das aber immerhin informativ ausgefallen ist und dabei deutsch untertitelt und in HD vorliegt.



Copyright Bildmaterial, Trailer und Pressetext Capelight Pictures





09.06.2016 15:27 Uhr | Autor: Jason-X-666 | Kategorie: Bald auf Blu-ray | Tags: Bald auf Blu-ray, Reviews, Capelight, Horror


19.06.2016 01:33 Uhr von bibo84
Mir fehlt in diesem Blu-ray-Review die Kritik zum Film an sich, der angeblich "einem ganzen Genre neues Leben einhaucht!" DAS kann ich nämlich kaum nachvollziehen! Der Grusel wird einerseits (Genre-typisch) in dem durchaus atmosphärisch gestalteten Haus langsam aufgebaut und entfaltet sich meistens nachts in subtilen Licht- und Soundspielereien (jumpscares), andererseits hat man dies schon dutzendfach in anderen, ähnlich gelagerten Filmen so gesehen und wird daher nur durch die jumpscare-Soundeffekte immer wieder aus der Langeweile gerissen. Das Finale ist dann SOWAS von strunzdämlich, das gibt's gar nicht! Diese selten DÄMLICHE Wendung macht den Film komplett kaputt. Die Macher dachten sich wohl: Machen wir mal etwas ganz anderes als all die anderen Puppen-Grusel-Filme! Und was passiert? Es geht völlig in die Hose, das bisschen Atmosphäre, die man vorher angestrengt aufgebaut hat, verfliegt vollkommen, und man sehnt nur noch den Abspann herbei! 3/10

18.06.2016 05:45 Uhr von Hamsterspitzmaus
Wahrscheinlich besser als "Annabelle"?
Finde den Film schon interessant, muss ich mir noch ansehen!

13.06.2016 04:09 Uhr von werder05
Habe den Film im Kino gesehen. War ein klasse Film.

12.06.2016 07:39 Uhr von ralf55
Direkt als MB vorbestellt!

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