Rahmen oben

Blu-ray Review: The Killing - Staffel 4


Blu-ray Review: The Killing - Staffel 4

Das amerikanische Publikum ist dafür bekannt, dass sie synchronisierte Filme nur in Ausnahmefällen akzeptieren oder sich dann mit Untertiteln begnügen. Bei „Das Boot“, „Der Untergang“ oder „Lola rennt“ war das der Fall. Ansonsten bevorzugen sie amerikanische bzw. englischsprachige Produktionen und ziehen ein Remake made in Hollywood vor, was schließlich Neuverfilmungen wie „The Experiment“, „Verblendung“ („The Girl with the Dragon Tattoo“), „The Plegde – Das Versprechen“ (zu „Es geschah am helllichten Tag“) oder „Funny Games“ hervorbrachte. „The Killing“ ist schließlich eine US-amerikanische Krimiserie, welche die dänischen Krimiserie Kommissarin Lund – Das Verbrechen neu interpretiert und in 4 Staffeln die Kriminalfälle von Kommisarin Sarah Linden und Stephen Holder.




Nach dem drastischen Ende der dritten Staffel versuchen Detective Sarah Linden und ihr Kollege Stephen Holder, die Spuren zu verwischen und parallel mit den Konsequenzen zu leben. Die beiden Ermittler bekommen einen neuen Fall übertragen, den Mord an einer vierköpfigen Familie. Der einzige Überlebende und Hauptverdächtige ist der Sohn Kyle Stansbury, der Kadett an einer privaten Militärakademie ist. Währenddessen untersucht Detective Carl Reddick das Verschwinden von Lieutenant Skinner. Können Linden und Holder den Fall lösen, während sie mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen haben?

Das von Publikum und Kritik gleichermaßen hochgelobte US-Remake der dänischen Erfolgsserie „Kommissarin Lund – Das Verbrechen“ war für sechs Primetime-Emmys sowie einen Golden Globe für die Beste Hauptdarstellerin in einer TV-Serie nominiert.

Die Ermittlungen von Sarah Linden, toll gespielt von Mireille Enos („Gangster Squad“), gehen weiter, allerdings diesmal mit neuen Fällen. So ist auch in der vierten Staffel noch immer Hochspannung angesagt. Naja, eigentlich sogar noch mehr, denn wo man sich bei der ersten und zweiten Staffel noch etwas mit der Charakterzeichnung aufgehalten hat, die ab und an doch etwas langatmig ausgefallen sind, kann man hier gleich mit der ersten Folge durchstarten. Obwohl: Vereinzelt gibt es doch mal einen etwas zu lang geratenen Dialog, was aber kaum negativ auffällt. Ansonsten dominieren eine hohe Spannungsowie die gewohnt hervorragend bedrückende Atmosphäre.
Schauspielerisch wird vom Cast wie Mireille Enos („Sabotage“, „World War Z“), Joel Kinnaman („Verblendung“, „RoboCop“ Remake), Bill Campbell („Bram Stoker’s Dracula”), Liam James („2012“, „Ganz weit hinten“), Annie Corley („Die Brücken am Fluß“), Gregg Henry, Amy Seimetz, Tyler Ross, Sterling Beaumon oder Levi Meaden eine gewohnt tolle, natürliche und glaubwürdige Leistung geboten.

Bild:
Gute Nachricht vorweg: das nervige Rauschen aus der 1.Staffel tritt auch hier erfreulicherweise nicht wieder auf, sondern bietet die ebenfalls gute Qualität der Staffeln 2 + 3. Die Bildqualität (Ansichtsverhältnis 1,78:1) präsentiert sich somit erneut sehr gut. Die Farben sind wie gewohnt kühl und entsättigt gehalten um die düstere Atmosphäre der Handlung zu unterstreichen, erscheinen dabei aber stets natürlich bei guter Sättigung. Das Filmkorn wird gut reproduziert und homogen wiedergegeben. Der Kontrast ist gut eingestellt und ausgewogen. Der Schwarzwert ist ebenfalls recht hoch und bietet ein sattes schwarz. Die Schärfe bewegt sich ebenfalls auf einem guten Niveau, was insbesondere in Nahaufnahmen auffällt. In Longshots machen sich auch einige weichere Abschnitte bemerkbar. Die Kompression ist kaum sichtbar.



Ton:
Der deutsche und englische Ton liegt verlustfrei komprimiert in DTS HD Master Audio 5.1 vor. Die Surroundeffekte erweisen sich etwas zurückhaltend, was aber bei Serien nicht unbedingt ungewöhnlich ist. Das es auch anders geht, wird zwar bei The Walking Dead bewiesen, aber da The Killing ohnehin noch nen Ticken dialoglastiger ist, stört das auch nicht wirklich. Dennoch sind auch hier einige Hintergrundgeräusche zu hören. Die Abmischung präsentiert sich dafür als natürlich, dynamisch und ausgewogen. Da die Dialoge jederzeit klar verständlich sind, wurde die Hauptaufgabe sehr gut erfüllt.

Extras:
Episodenguide

Schade - wo zu Beginn der Serie noch informative Extras mit auf die Blu-ray Discs gepackt wurden, hat man hier leider darauf verzichtet und lediglich einen kleinen Episodenguide beigefügt.

Fazit:

Mit der vierten und zugleich auch letzten Staffel zu „The Killing“ hat die Serie nicht an Spannung verloren, wobei der Fokus auf die Dialoge und die schauspielerische Leistung sowie der etwas mehr verworrene Plot den Zuschauer schon ordentlich fordern. Wem bereits die bisherigen drei Staffeln gefallen haben, wird auch beim aus 6 Episoden bestehenden Finale begeistert sein.





Bildmaterial, Trailer und Storytext Copyright ©2015 Studiocanal





20.10.2015 08:29 Uhr | Autor: Jason-X-666 | Kategorie: Serien | Tags: TV-Serien, Reviews, StudioCanal


Rahmen unten
Anmeldeformular
Benutzername:
Passwort:

Angemeldet bleiben?

Kostenlos registrieren
Weitere Themen finden
 
Neue User-Reviews
Birdman oder (die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) Fargo - Die komplette erste Staffel Phantom Kommando - Directors Cut A Most Wanted Man
Reviews vom Blu-rayler.de Team
Cover zu Return to Sender Cover zu Die Bestimmung - Divergent Cover zu Ekstase Cover zu Shaun das Schaf - Der Film
Top Blu-ray Vorbestellungen
Cover klein - Lord Nelsons letzte Liebe (s/w) Cover klein - Necrophobic