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Review: Man of Steel


Review: Man of Steel

Die Erwartungen waren groß und der Trailer hat so ziemlich jedem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Leider hält Men of Steel nicht das, was man sich vom Trailer verspricht.


Kaum ein Film wurde so lang und heiß erwartet wie der neueste Superman Film "Man of Steel". Da ist es klar, dass wir ihn uns standesgemäß im IMAX am Potsdamer Platz in Berlin ansehen, um Ton und Bild optimal zu erleben. So überwältigt die neue Soundanalge direkt zu Beginn und das Bild ist auch schärfer als je zuvor. Da lohnte sich dann auch der zusätzliche Euro für die neue Brille, die nu im IMAX funktioniert (Ja, richtig. Die normale Polfilterbrille hat nichts funktioniert).

Der Beginn des Films ist Klasse und beschreibt die Umstände, wie der Planet Krypton vernichtet wurde. Die Schüsse und Explosionen fliegen einem dabei buchstäblich um die Ohren. Danach folgt Superman auf der Erde - ein paar Erlebnisse aus seiner Kindheit sowie aus seinem Leben als gewöhnlicher Gelegenheitsarbeiter. Die ersten schätzungsweise 45 Minuten machen echt Spaß und lassen den Zuschauer in großer Erwartungshaltung.

Dann folgt leider die Ernüchterung. Die Erde wird angegriffen - natürlich vom Oberbösewicht des Explaneten Krypton. Sie fordern die Übergabe von Superman, welchen bis dato noch niemand kannte. Es kommt wie es kommen muss: Es wird sich ordentlich geprügelt. Superman gegen die anderen Schurken seinesgleichen. Ein zähes Kräftemessen beginnt und nach spätestens 10 Minuten Dauerkampf ist dann auch die Luft raus. Die kleinen Schlachten sind zwar Bild- und Tongewaltig, doch wenig abwechslungsreich und physikalisch teils völlig daneben.

Die ganze Geschichte wird ab dem Zeitpunkt der quasi Invasion nur noch einfallslos dahingeklatscht um den Film irgendwie zu Ende zu bringen. Die Spannung liegt quasi bei Null. Sehr schade, wo Man of Steel doch so gut begonnen hat...

Ach da war ja noch etwas: Die Reporterin Lois Lane ist mit Schauspielerin Amy Adams wahnsinnig schlecht besetzt. Optisch ein totaler Fehltritt, wenn man bedenkt, welchen Typ Frau Lois Lane in den früheren Filmen verkörpert hat.

Wer ein tolles Bild und tollen Sound erleben will, sollte sich Man of Steel dennoch ansehen.





22.06.2013 08:36 Uhr | Autor: Hypothenuse | Kategorie: Kino | Tags: Kino


22.06.2013 14:56 Uhr von Tomcat2003
Aber wenn beim Kampf nach 10 Minuten schon die Luft raus ist... Erinnert mich etwas an den Kampf Smith gegen Neo in Matrix Revolutions. Der wurde irgendwann auch etwas langatmig. Auch wenn er spektakulär aussah...

22.06.2013 14:05 Uhr von Hypothenuse
Sehe ich genauso. Daher wurde es bei Man of Steel eigentlich ganz gut gelöst, dass Superman gegen seinesgleichen kämpft und seine Superkräfte damit nicht so sehr ins Gewicht fallen.

22.06.2013 13:09 Uhr von Tomcat2003
Naja, es ist eben ein Superman-Film. Für mich gehört dieser Superheld zu den langweiligsten.
Das liegt daran, das Superman schon immer mit seinen Superkräften ausgestattet war und nur Kryptonit seine Schwachstelle ist. Er ist einfach zu Overpowered für meinen Geschmack. Natürlich hat auch Thor schon immer seine Kräfte. Daher hoffe ich, das der zweite Thor-Film nicht zu sehr an einen Superman erinnert.

Mich würde von "Man of Steel" nur der Soundtrack von Hans Zimmer interessieren...

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