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Blu-ray Review: Deine Meine Unsere 1968 & 2005


Blu-ray Review: Deine Meine Unsere 1968 & 2005

Studio Hamburg veröffentlicht am 1. November 2019 beide Filme - das 1968er Original sowie das 2005er Remake - als Double Feature auf Blu-ray


Titelbild


Deine, meine und unsere 1968:

Der verwitwete Offizier der United States Navy Frank Beardsley hat zehn Kinder. Er wird von einem Flugzeugträger auf einen Stützpunkt verlegt, wo er die ebenfalls verwitwete Krankenschwester Helen North kennenlernt, die acht Kinder hat. Frank und Helen wollen heiraten, wozu die Handlungen von Darrel Harrison beitragen, der sie als passendes Paar betrachtet. Die Kinder von Frank versuchen, die Beziehung zu zerstören. Sie mischen einen Cocktail für Helen, nach dessen Verzehr sie sich seltsam benimmt. Frank zwingt die Schuldigen, sich zu entschuldigen. Anschließend verkündet er die anstehende Hochzeit. Damit alle Kinder den gleichen Namen tragen, adoptiert Frank die Kinder seiner Frau, die ihrerseits seine Kinder adoptiert. Helen wird schwanger, und die Geburt eines weiteren Kindes versöhnt seine Geschwister.

Deine, meine, unsere 2005:

Frank Beardsley (Dennis Quaid), Admiral der Coast Guard und Witwer mit acht Kindern erzieht seine Brut mit strenger Hand. Helen (Rene Russo) ist ebenfalls Witwe – sie hat allerdings sogar zehn Kinder! Sie verfährt mit ihren Kröten genau gegenteilig. Die Handtaschendesignerin erzieht ihre bunte Kinderschar antiautoritär und total chaotisch. Helen und Frank waren bereits in der Highschool ein Paar, haben sich allerdings lange aus den Augen verloren und jeweils eigene Familien gegründet. Nun, nach fast 30 Jahren, treffen sie erneut aufeinander. Der Funke springt sofort wieder über, uns so heiraten sie kurzerhand. Doch sie haben die Rechnung ohne achtzehn Kinder gemacht, die sind gar nicht begeistert, mit so vielen anderen Kindern unter einem Dach zu leben. Also tun sie sich aus einem einzigen Grund zusammen, ihre Eltern wieder auseinander zu bringen. Sie wollen weiterleben wie bisher. Natürlich sehen die Sprösslinge letztendlich doch ein, dass so eine große Familie auch seine Vorteile hat. Doch ihr Plan funktionierte – die ehemals Verliebten entzweien sich tatsächlich.


Der Film als „Bester Film – Komödie oder Musical“ und Lucille Ball als „Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical“ wurden im Jahr 1969 für den „Golden Globe Award“ nominiert. Lucille Ball und der Film als Bester Unterhaltungsfilm erhielten im Jahr 1968 den „Laurel Award“; Henry Fonda erreichte in der zugrundeliegenden Umfrage den dritten Platz.

Bild (1968):
Der Film liegt im Original Kinoformat 1,85:1 vor. Mittlerweile hat das Ausgangsmaterial auch schon über 50 Jahre auf dem Buckel. Der Transfer wurde dennoch gut mit Raum nach oben umgesetzt. Während das Bild schön sauber gemastert wurde und nicht viel Schmutz oder Staub vom Negativ durchblitzen lässt, muss man leider Abstriche bei der Farbgebung machen. Diese sind zwar recht natürlich ausgefallen, aber der Kontrast ist nicht ganz optimal eingestellt, könnte allerdings auch schlechter sein. Dennoch: Dieser könnte der gerne noch etwas stärker sein. Das Filmkorn wird großteils natürlich wiedergegeben und erscheint nur in dunkleren Sequenzen etwas gröber. Abgesehen davon erreicht die Schärfe gute Werte bei solidem Detailgrad. Gerade in Nahaufnahmen sind viele Feinheiten zu erkennen.

Bild (2005):
Das Bild ist für eine nicht mehr ganz so frische Produktion (auch schon 14 Jahre) wirklich gut ausgefallen. Mit analogen Kameras auf 35mm Zelluloid aufgenommen ist das Bild recht scharf ausgefallen, so dass viele Details sichtbar werden, auch wenn einige weichere Abschnitte vorhanden sind. Dazu ist auch der Transfer schön sauber ausgefallen und zeigt keine nennenswerten Alterserscheinungen, die stören. Darüber hinaus bleiben auch die Farben stets natürlich bei guter Sättigung und gut eingestelltem, aber nicht optimalem Kontrast. Insgesamt sind die Farben eher kühl ausgefallen, was für eine stimmungsvoll düstere Atmosphäre sorgt. Kompressionsspuren oder weitere Beeinträchtigungen sind nicht aufgefallen.

Ton:
Der Ton befindet sich sowohl Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1 vor und erfüllt voll seinen Zweck. Surroundeffekte sind nur selten vorhanden, wobei einige Hintergrundgeräusche sowie der Score etwas Räumlichkeit erzeugen. Die Dynamik ist gut und die Balance aus den Stimmen, den Hintergrundgeräuschen inkl. dem Gelächter und der Musik recht ausgewogen. Der Subwoofer kommt hin und wieder erkennbar zum Einsatz und bietet dabei angenehme Bässe. Die Dialoge sind durchweg klar zu verstehen.



© Copyright Bildmaterial und Pressetext Studio Hamburg - Alle Rechte vorbehalten





30.10.2019 23:01 Uhr | Autor: Jason-X-666 | Kategorie: Bald auf Blu-ray | Tags: Bald auf Blu-ray, Studiohamburg


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