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Gone Girl - Das perfekte Opfer - Blu-ray Details

Gone Girl - Das perfekte Opfer Blu-ray Cover Kurzbeschreibung:

Diese Blu-ray ...
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12,97 EUR

Original Titel: Gone Girl
Release: 05.02.2015
Publisher: 20th Century Fox
Altersfreigabe: Freigegeben ab 16 Jahren
Laufzeit: 146 Minuten
Produktion: 2014
Regisseur:
Schauspieler:

Schnitt: Uncut Kinoversion
Bild: 21:9 (2,35:1) @1080p (MPEG-4/AVC)
Discformat: BD-50 GB (Region B)
Verpackung: Amaray - Wendecover
Angaben ergänzt von: Jason-X-666
  
Tonspuren: Deutsch - DTS 5.1
Englisch - DTS-HD MA 7.1
Französisch -

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

Extras der Blu-ray: Gone Girl - Das perfekte Opfer


Audiokommentar von David Fincher

Gone Girl - Das perfekte Opfer - Blu-ray Review / Kritik:


Inhalt: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung No (9.0/10)
David Fincher ist ein Regisseur, dessen Filme immer etwas Besonderes haben. Zum einen sind sie nicht sonderlich einfach nach dem Motto „Hirn aus Film ab“, allerdings zum anderen dennoch immer erfolgreich. Beispiele dafür sind seine Filme wie „Fight Club“, „Sieben“, „Zodiac“, „A Social Network“ oder das Millennium Remake „Verblendung“. Bei „Gone Girl“ ist es ihm erneut gelungen die Massen zu begeistern und dabei sowohl Kritiker als auch das Publikum zufrieden zu stellen. Alleine 1,2 Millionen Zuschauer in Deutschland, ein weltweites Einspielergebnis von über 367 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 61 Millionen US-Dollar sprechen da Bände. Dazu hohe Bewertungen bei den einschlägigen Film Rating Portalen im Internet. Fincher hat da wohl wieder einmal sich selbst übertroffen.
Tatsächlich ist seine Romanverfilmung von Gillian Flynns Buchvorlage wie zu erwarten herausragend ausgefallen. Es gibt wohl keinen Film von diesem Regisseur, der nicht zu empfehlen ist.
Auch bei „Gone Girl“ hat er wieder (fast) alles richtig gemacht. Alleine die Charakterzeichnung der einzelnen Figuren ist in der Hinsicht sehr umfangreich, aber dennoch interessant ausgefallen. Das wird durch die tolle schauspielerische Leistung gerade von Rosamunde Pike zusätzlich unterstützt. Ihre Darstellung als Amy Dunne ist wirklich phänomenal und Oscar-würdig. Da fällt es Ben Affleck („Daredevil“, „Argo“)dagegen schwer, da noch mitzuhalten, auch wenn seine darstellerische Leistung ebenfalls sehr gut ist.
Doch grundsätzlich ist die emotionale Ebene, die ganzen Psychospielchen, welche dem Film eine dichte, fast schon bedrückende Atmosphäre verleihen, phänomenal umgesetzt worden. Dem ein oder anderen geht das dann vielleicht doch etwas zu weit und auch das Finale polarisiert vielleicht, aber das mindert den Unterhaltungswert keineswegs.
Die Spannung ist wirklich sehr hoch, wobei der Spannungsaufbau ebenfalls sehr ausgewogen erfolgt. Fincher überrascht den Zuschauer dabei mit einigen unvorhersehbaren Wendungen, die nicht nur die Erwartungen des Publikums durchkreuzen, sondern dadurch auch durch Originalität glänzen dürfen. Da geht es letztendlich nicht nur darum, wer ist nun der Täter, sondern auch wer ist das Opfer und welche Beweggründe die Tat herbeiführen. Ein stupider 08/15 Plot schaut definitiv anders aus. Und dabei ist „Gone Girl“ mehr als nur ein Krimi Thriller, bei dem es um Katz und Maus geht, sondern auch um eine Charakterstudie einer Ehe und in welche Richtungen sich diese entwickelt. Wieder einmal großes Kino von David Fincher, der für gute Unterhaltung sorgt.
 
Bild: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung Yes (9.5/10)
Das Bild dieser aktuellen Produktion ist bis auf minimale Ausnahmen wirklich hervorragend ausgefallen. Das Bild erreicht fast durchweg Referenzwerte. Wären da nicht vereinzelte Ausnahmen in denen Details leicht verloren gehen, würde der Höchstnote nichts im Wege stehen. Abgesehen davon eignet sich dieser Film hervorragend zu Vorführungszwecke, welche Vorzüge das Full-HD Medium bietet. Die Farben sind zwar Stilmittelbedingt recht trist ausgefallen, was aber eine stimmungsvolle Atmosphäre erzeugt. Dennoch sind die Farben im Rahmen dessen recht natürlich ausgefallen. Der Kontrast erweist sich dabei als sehr ausgewogen. Dadurch ist auch häufig eine sehr gute Plastizität erkennbar. Der Schwarzwert bietet ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Darüber hinaus sind auch keinerlei Kompressionsspuren erkennbar gewesen.
 
Ton: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung No (8.5/10)
Der deutsche Ton liegt in DTS 5.1 vor, während dem englischen Original sogar eine verlustfrei komprimierte DTS HD Master Audio 7.1 Spur spendiert wurde. Wer nun denkt, dass dies genrebedingt keinen Unterschied machen würde irrt, denn tatsächlich werden die Surroundkanäle doch recht häufig in Anspruch genommen. Dennoch hinterlässt auch die Abmischung der Synchronisation einen wirklich guten Eindruck. Die Balance ist dabei zwar recht ausgewogen, lässt aber nichtsdestotrotz erkennen, dass die Dialoge betont wurden. Der Subwoofer wird hingegen bevorzugt beim Score von Trent Reznor und Atticus Ross beansprucht, so dass dieser in den entsprechenden Szenen einige kräftige Bässe aus seiner Membran zaubern darf.
 
Extras: Bewertung YesBewertung YesBewertung NoBewertung NoBewertung NoBewertung NoBewertung NoBewertung NoBewertung NoBewertung No (2.0/10)
Das Bonusmaterial ist leider das Manko dieser Veröffentlichung, denn abgesehen von einem Audiokommentar ist ansonsten kein weiteres Film bezogenes Feature enthalten. Schade, denn gerade einige Interviews, ein Making of oder gar entfernte oder erweitere Szenen wären sicherlich interessant gewesen.
 
Gesamt: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung No (9.0/10)
Wer mal wieder einen schön spannenden und intelligenten Krimi Thriller sehen möchte, sollte zwingend „Gone Girl“ auf seinem Zettel stehen haben. Regisseur David Fincher beweist aber mal, dass er in diesem Genre die Speerspitze anführt und von seinem Vorbild Hitchcock nicht mehr allzu weit entfernt ist. Genrefans können blind zugreifen.
 
Dieses Blu-ray Review wurde im Februar 2015 von Jason-X-666 erstellt.

User-Reviews zu Gone Girl - Das perfekte Opfer Blu-ray


Limbohuber
Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung No Bewertung No Bewertung No   (7/10)
Februar 2015
Film:
Gone Girl ist eine Bestseller-Verfilmung von Gillian Flynn, die auch das Drehbuch zum Film schrieb.
Im Gegensatz zum Roman bleiben die Hauptfiguren recht blass.
Flynn & Fincher beschränken sich hauptsächlich auf Nick und Amy Dunne, insbesondere auf das Verschwinden von Amy.
Im Buch spielt Amys Tagebuch ein sehr große Rolle. Ja, im Film auch.
Allerdings eliminiert Flynn in ihrem Drehbuch fast die Frage: Wie konnte es soweit kommen?
Viele Handlungsmotivationen und Charaktereigenschaften bleiben im Film entweder komplett auf der Strecke. Ein Charakter von und bei Desi Collings aka Neil Patrick Harris fehlt, Nicks Vater tritt in einer Nebenszene auf.
Gerade der Part von NPH hat mich doch recht enttäuscht. Nicht nur, weil ich ihn für eine Fehlbesetzung halte, sondern eben wegen des Fehlens eines Charakters. Somit bekommt Desi Collings recht wenig "Screentime".
Dafür wird aber der Part im Motel unnötig in die Länge gezogen. Verglichen mit der Wichtigkeit dieser beiden Kapitel, dient Desi Collings Rolle im Film nur der Beschleunigung der Handlung.
Desi Collings ist ein weiterer Wendepunkt in dem Film/Buch. Wenn nicht gar der wichtigste gar entscheidende.

Fincher hat bis zu diesem Zeitpunkt in gewohnter Manier Spannung aufgebaut.
Er lässt auch geschickt Bausteine einfliessen, dir für das Film-Ende entscheidend sind.

Und doch - der Film ist eher Mediensatire als ein fieser Thriller.

Die Medien spielen eine unglaublich große Rolle im Film.
Im Buch nicht ganz so sehr.
Hier stechen die persönlichen Wechselspielchen (Nick & Margo, das Polizistenduo, Amys Eltern, Amazing Amy an sich etc) eine klar größere und andere Rolle.
Sie verleihen den Charakteren und der Handlung deutlich mehr Persönlichkeit und Charakter.

Ja, ich weiß. Ein Buch kann man nicht 1:1 verfilmen. Es gibt immer Abstriche.
Einige Sachen und Dinge sind zu Recht gestrichen worden, sie hätten den Film nur langsam gemacht.

Für meinen Geschmack hätte der Film gerne noch 10 Minuten länger sein dürfen.
Wenn Flynn/Fincher sich mehr an dem Buchcharakter gehalten hätten.

Ich habe "Gone Girl" mit jemanden gesehen, der das Buch nicht kennt.
Die Meinung ist interessanterweise dieselbe: Bis zum Kapitel mit Desi Collings ist der Film gut.
Anschliessend rauscht der Streifen nicht nur durch das Buch. Sondern auch in Richtung mäßiger Fernsehfilm.

Regie und Darsteller sind beileibe nicht schlecht.Wenn man von Harris mal absieht.

Schade nur, daß dieses Psychogramm einer Ehe wenig der komplexen Psycho hat, die das Buch so lesenswert macht.

Bewertung: 6,5 von 10

Bild:
An dem Bild gibt es nicht viel auszusetzen.
Nicht immer Referenz, doch das ist Jammern auf hohem Niveau.
Bewertung: 9,5 von 10

Ton:
Das deutsche Publikum kommt in den Genuss einer DTS 5.1 Spur.
Die Abmischung zielt auf Dialogverständlichkeit.
Somit wird dem Film etwas vom tonalen "Thrill"-Effekt genommen.
Die englische DTS-HDMA Spur beweist, daß der Ton auch hier die Musik machen kann.
Der Score von Ross/Reznor hat hier mehr Bühne, Sinn und Dynamik.
Bewertung: 8 von 10

Extras: Tja, nur der Audiokommentar von Fincher.

Bewertung: 4 von 10

Fazit:
Fincher hat mit Gone Girl zwar keine schlechte Arbeit abgeliefert. Wie immer, muss man auch bei Gone Girl sich etliche Details merken, damit das Puzzle am Ende passt.
Schade nur, daß der Film mehr Mediensatire denn Thriller geworden ist.

Fazit:6,5 von 10

 
04.04.2015 09:53 Uhr von title="Profil von Andy_87"Andy_87
Hammerfilm, den ich auch auf Blu-ray habe Smiley
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Dieser Film wurde bisher 1 mal bewertet.
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