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12 Years a Slave - Blu-ray Details

12 Years a Slave  Blu-ray Cover Kurzbeschreibung:

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Original Titel: 12 Years a Slave
Release: 16.05.2014
Publisher: Universal Pictures
Altersfreigabe: Freigegeben ab 12 Jahren
Laufzeit: 133 Minuten
Produktion: 2013
Regisseur:
Schauspieler:

Bild: 21:9 (2,35:1) @1080p
Verpackung: Amaray
Angaben ergänzt von: Limbohuber
  
Tonspuren: Deutsch -
Englisch -


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Extras der Blu-ray: 12 Years a Slave


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12 Years a Slave - Blu-ray Review / Kritik:


Inhalt: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung Yes (9.5/10)
Einer der diesjährigen Oscar-Gewinner. Und einer, der es verdient hätte, bekommt ihn nicht: Michael Fassbender.
Alle reden über die farbigen Hauptdarsteller, die sicherlich gut spielen. Aus meiner Sicht machen die beiden aber keinen Stich gegen Fassbender.
Worum geht’s ? Solomon Northrup ist ein freier Afro-Amerikaner. In Saratoga lebt er mit seiner kleinen, glücklichen Familie. Er ist angesehen und auch ein wenig vermögend. Nicht schlecht für einen „Nigger“ in der damaligen Zeit.
Er nimmt ein Engagement bei einem Zirkus an, soll dort als Geiger für die nötige musikalische Unterhaltung sorgen. Der in Aussicht stehende Lohn ist nicht schlecht. Kunst trifft auf Kunst. Das passt.
Doch Solomon findet sich am nächsten Morgen als Sklave bei einem Sklavenhändler wieder. Er wird verschleppt und verkauft.
Ist sein erster Master noch recht human, so ist sein zweiter Master, Epps, ein waschechter Baumwoll-Plantagebesitzer seiner Zeit. Epps regiert mit harter Hand, seine beste Kraft ist eine Frau, Patsey.
In diese ist er verliebt, seine echte Frau eigentlich nur eine Plage. Zudem noch sadistischer veranlagt als Epps selbst. Und dann auch noch eifersüchtig. Ein besonderes Menage a trois.
Solomon, dessen Sklavenname Platt ist, versucht sich anzupassen, träumt aber unvermindert von einer Rückkehr zu seiner Familie.
Scheitern seine Pläne nicht schon direkt im Ansatz, so wird er verraten.
Bis eines Tages ein weißer Kanadier auf die Plantage von Epps kommt.

12 Years a Slave beruht auf der wahren Geschichte Solomon Northrups.

Ein Drama, das mitnimmt und bewegt.
Fassbender spielt seine Rolle als Epps sehr vielschichtig. Er ist nicht einfach nur der „böse Sack“.
Sein Eigentum ist auch seine Familie, Patsey seine Hass-Liebe, die ihn eifersüchtig macht.
Als Epps gezwungen ist, seine „Nigger“ zu verleihen, spielt Fassbender den verzweifelten Geschäftsmann.
Eine Glanzrolle Fassbenders.
 
Bild: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung Yes (9.5/10)
Da gibt es nicht wirklich viel zu meckern.
Einzig die Plastizität schrammt einen Hauch an Referenz vorbei.
 
Ton: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung Yes (9.5/10)
Die tonale Abmischung kann sich durchweg hören lassen.
Hans Zimmers Musik wird mühelos in den Raum getragen, Dialoge sind superb abgemischt.
Alle Umgebungsgeräusche passen sich sehr gut in das Gesamtbild ein.

Logischerweise gibt es keine Tiefbass-Sequence, die Dynamik ist allerdings recht ansprechend.
 
Extras: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung NoBewertung No (8.0/10)
Sehr sehenswert: Vom Buch zum Film!
Der Rest ist nettes bis belangloses Beiwerk.
 
Gesamt: Bewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung YesBewertung Yes (9.5/10)
Top Film mit Top Besetzung auf einer Top Blu-ray - was will man mehr?

Noch ein Nachklapp zur Musik: Hans Zimmer hat die Sklavenzeit mit einer Art Horror-Thema unterlegt. Sehr schöne Idee!!!
 
Dieses Blu-ray Review wurde im Mai 2014 von Limbohuber erstellt.

User-Reviews zu 12 Years a Slave Blu-ray


Haferflocke
Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung Yes Bewertung No Bewertung No   (8/10)
Juli 2014
FILM 9/10

Der Film zeigt keine umfassende Geschichte der Sklaverei in den US-Südstaaten, sondern gibt Einblicke in den dortigen Alltag. Auf eine übertriebene Gewaltdarstellung wird verzichtet, das Entsetzen entsteht allein schon durch die Unfassbarkeit, was damals geschah: Wie Menschen andere Menschen behandelt haben, ist für uns heute absolute Perversion, galt damals jedoch als normal und legal.
Die Sklaverei gab es mindestens seit der Antike und war ursprünglich das sog. "Recht des Stärkeren", wie wir es u. a. auch aus der Natur kennen. In den US-Südstaaten kam dann noch ein extremer Rassismus dazu. Beides stellt der Film sehr eindrucksvoll dar, exemplarisch am Schicksal des Afro-Amerikaners Solomon Northup: Obwohl im Nordstaat New York frei lebend, wird er gefangen genommen, gewaltsam in den Süden nach New Orleans verschleppt und versklavt. Auf seine mehreren verzweifelten Hilferufe, dass er doch eigentlich ein freier Mann sein, hört niemand - bzw. es will niemand glauben - denn seine Haut ist ja schwarz.

Die Oscarnominierung von Chiwetel Ejiofor ist absolut gerechtfertigt, er spielt seine Rolle sehr überzeugend, trägt fast schon allein den Film. Der Oscar für Lupita Nyong’o ist dagegen nicht wirklich nachvollziehbar. Die Auspeitschszene war für die Preisverleihung bestimmt mitentscheidend, jedoch hätten das andere Schauspielerinnen sicherlich genauso gut dargestellt.
Michael Fassbender's Oscarnominierung ist auch nicht ganz verständlich. Die Rolle als sadistischer Sklavenhalter ist nicht durchgehend überzeugend und konsequent gespielt, manches wirkt irgendwie so aufgesetzt. Allein schon sein Gesichtsausdruck ist immer wieder einfach noch zu nett. Vielleicht wäre Joaquin Phoenix hier die bessere Wahl gewesen? Wer so eine Figur dagegen regelrecht beängstigend verkörpert hat, war David Carradine als Justin LaMotte in "Fackeln im Sturm".
Paul Giamatti ist als Sklavenhändler jedoch sehr beeindruckend, wie er Menschen dargeboten und verkauft hat, als sei es etwas ganz normales, nix schlimmes, als wenn es um den Verkauf von Möbeln geht. Hier wäre eine Oscarnominierung angebrachter gewesen.
Der kurze Auftritt von Brad Pitt als kanadischer Sklavereigegner mag vielleicht problematisch sein, denn er könnte auch als der "weiße Retter" für den "versklavten Schwarzen" gesehen werden. Jedoch das Gesagte von ihm ist von bleibender Bedeutung und stärkt positiv das Niveau des Films: "Gesetze ändern sich. Universelle Wahrheiten sind ewig gültig. Deshalb ist auch hier, wie überall sonst auf der Welt, das Wahre und Richtige für alle wahr und richtig, ob es Schwarze oder Weiße sind."

Es ist dem Regisseur Steve McQueen zu verdanken, dass diese eher vergessene Sklaverei-Autobiografie von Solomon Northup nun einer breiten Öffentlichkeit in einem sehenswerten und wichtigen Film bekannt wurde, der völlig zu Recht den Oscar für den besten Film erhalten hat.


BILD 9/10

Schärfe, Plastizität, Kontrast und Schwarzwert befinden sich fast durchgehend auf sehr hohem Niveau. Ebenso sind die Farben kräftig und natürlich. Einige wenige Szenen wirken etwas weicher und in einzelnen dunklen Bildbereichen gibt es manchmal einen geringen Detailverlust. Allgemein ist ein sehr feines Filmkorn zu erkennen, was aber nie störend ist.
Insgesamt ist die Bildqualität absolut HD-würdig, es fehlt nicht viel zur Referenz.


TON 7,5/10

Die vielen, immer bestens verständlichen Dialoge machen den Sound doch mehr frontlastig. Eine gewisse Räumlichkeit ist aber trotzdem vorhanden und teilweise gibt es auch einige Surroundeffekte.
Insgesamt ein etwas überdurchschnittlicher Sound.

Die von einigen bemängelte Asynchronität, fiel mir bei der dt. Tonspur nur möglicherweise bei der ersten Auspeitschszene etwas auf, aber vermutlich auch nur, weil ich besonders darauf geachtet habe. Jedoch knallt eine Peitsche wohl nicht durch den Aufprall. Also muss das nicht unbedingt eine wirkliche Asynchronität sein. Ansonsten empfand ich den Ton nicht als asynchron, auch nicht bei den Dialogen.


EXTRAS 5/10

Die Dokumentation "Vom Buch zum Film" (ca. 41 Min.) ist recht interessant und nicht die übliche Selbstbeweihräucherung. Die restlichen Extras sind nicht besonders erwähnenswert. Das ist schade, denn gerade zum Thema Sklaverei in den USA gibt es nun enorm viel an wissenswertem Material. Und wenn es z. B. zumindest eine Karte gewesen wäre, die zeigt, in welchen US-Staaten es Sklavenhaltung gab und in welchen nicht.

Positiv zu erwähnen ist das Wendecover ohne FSK-Logo.
 
02.06.2014 11:31 Uhr von title="Profil von werder05"werder05
Da kann ich dir nur recht geben, Fassbender hätte auch einen Oscar verdient gehabt für die beste Nebenrolle, wobei Jared Leto auch ganz großes Kino in Dallas Buyers Club gezeigt hat..
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Dieser Film wurde bisher 2 mal bewertet.
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